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Zur Anmeldung bei der JGG werden weitere Informationen bekanntgegeben.


 

Koreanische Gesellschaft für Germanistik

Programmentwurf für die

Asiatische Germanistentagung Seoul 2006

 

(Stand: 20. 02. 2005)

 

Kulturwissenschaftliche Germanistik in Asien

 

 

Veranstaltungsort: Seoul National University (Seoul, Korea)

Termin: Mo, 28. 8. – Do, 31. 8. 2006

 

I. Vorbemerkung zur Konferenz

[Orte und Themen der Asiatischen Germanistentagung seit 1991]

1991 (Berlin, Japan-Zentrum):

 Deutsche Literatur und Sprache aus ostasiatischer Perspektive

1994 (Beijing):          (IDF-Asientagung, Beijing 1994)

1997 (Seoul):            Germanistik im multimedialen Zeitalter

1999 (Fukuoka):    Schwellenüberschreitungen

2002 (Beijing):          Neues Jahrhundert, neue Herausforderungen

2006 (Seoul):            Kulturwissenschaftliche Germanistik in Asien

  (oder: Germanistik als Kulturwissenschaft in Asien)

 

 

Die Asiatische Germanistentagung wurde, auch ohne sich als solche zu bezeichnen, im August 1991 begründet, als die Japanische Gesellschaft für Germanistik eigens für die drei ostasiatischen Länder Japan, China und Korea ein Berliner Symposium zum Thema Deutsche Literatur und Sprache aus ostasiatischer Perspektive veranstaltete. Mit diesem Symposium war der Grundstein für eine internationale Germanistenkonferenz in und für Asien gelegt, die gemäß späteren Vereinbarungen prinzipiell alle drei Jahre wechselweise in einem der drei Länder stattfinden sollte. In diesem Rahmen wurde die IDV-Regionaltagung 1994 in Beijing als die erste oder zweite Asiatische Germanistentagung durchgeführt, gefolgt von einer Konferenz in Seoul (1997), Fukuoka (1999) und Beijing (2002). Auf der letzten Beijinger Tagung haben sich die koreanischen Vertreter bereit erklärt, die ehrenvolle Aufgabe zur Fortführung dieser nunmehr über zehnjährigen Tradition übernehmen zu dürfen.

Angesichts der sehr erfolgreichen Symposien in Fukuoka und Beijing, die sowohl den wissenschaftlichen Austausch als auch die persönlichen Kontakte befördert haben, fühlen wir uns verpflichtet, unsere Aufgabe termingemäß wahrzunehmen. Da der elfte IVG-Kongress in Paris aber im Sommer 2005 stattfindet, haben wir uns im Einvernehmen mit dem chinesischen und japanischen Verband erlaubt, unsere Tagung ein Jahr später, also im August 2006, durchzuführen. Die Japanische Gesellschaft für Germanistik, die bereits aus ähnlichen Gründen den regulären Termin um ein Jahr, nämlich auf 1999 vorverlegt hatte, möchten wir in diesem Sinne nachträglich loben.

Die vorangegangenen Konferenzen können uns erfreulicherweise auch bei der Themenstellung als Vorbild dienen. Es ist unser Ziel, ihr Anliegen im wesentlichen weiterzuführen. Wenn es 1991 in Berlin eine asiatische Perspektive herauszustellen galt, so war damit die zentrale Problematik der Auslandsgermanistik angedeutet, die sich, als Mittlerin zwischen dem Deutschen und Asiatischen, ihrer Identität wie ihrer Betätigungsfelder bewusst werden und für sie kämpfen muss. Durch weiterführende Tagungsthemen wie Germanistik im multimedialen Zeitalter (Seoul 1997), Schwellenüberschreitungen (Fukuoka 1999) und Neues Jahrhundert, neue Herausforderungen (Beijing 2002) glauben wir zu einem Kernbegriff gelangt zu sein, der die jüngsten internationalen Entwicklungen der Fachgermanistik mitbestimmt und zugleich unserem Bedürfnis nach einer Neuorientierung in Lehre und Forschung am besten entgegenzukommen vermag: Es geht um Kultur(en) und Kulturwissenschaft(en). Für die Asiatische Germanistentagung 2006 schlagen wir daher als Generalthema Kulturwissenschaftliche Germanistik in Asien vor, worauf noch einzugehen sein wird.

 

Bei der Gestaltung der Konferenz wollen wir die Gepflogenheit bewahren, neben den Mitgliedern der japanischen, chinesischen und koreanischen Germanistikverbände Wissenschaftler aus anderen asiatischen Ländern sowie aus Deutschland, Österreich [und der Schweiz] einzuladen. (Dem DAAD, [der DFG, dem Goethe-Institut und den Botschaften von Deutschland, Österreich und der Schweiz in Seoul,] der Korea Research Foundation sowie der Seoul National University [und der Hankuk University of Foreign Studies] sind wir für ihre jeweilige großzügige Unterstützung dankbar verbunden.)

 

 

II. Programmentwurf

 

1. Generalthema: Germanistik als Kulturwissenschaft in Asien

2. Tagungsdauer: Mo, 28. – Do, 31. 8. 2006

August 2006

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Anreise/

Eröffnung

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31

 

Schluss

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-

 

 

3. Tagungsort: Seoul National University (Hoam Conventioncenter)

 

4. Unterkunft der ausländischen TeilnehmerInnen: Hoam Faculty House (SNU)

 

5. TeilnehmerInnenzahl und -kreis: ca. 200

(150 aus Korea, 30 aus Japan, 10 aus China, 10-20 aus anderen Ländern)

 

6. Vorträge

1 Eröffnungsvortrag, 6-7 Plenarvorträge,

Sektionsvorträge (je 40 Minuten inklusiv Diskussion)

 

7. Gäste (D 2, [Ö 1], [CH 1])

Prof. Dr. Hendrik Birus (München)

Prof. Dr. Jochen Rehbein (Hamburg), u.a.

(Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft)

(Linguistik und Sprachlehre [als Kulturwissenschaft])

 

8. Ablauf der Tagung

Mo        28. 8. 2006    Anreise und Anmeldung

                                    Begrüßung

Eröffnungsvortrag: Hendrik Birus (München)

2 Plenarvorträge

Eröffnungsfeier

Di           29. 8.            2[3] Plenarvorträge

                                   Sektionssitzungen

Mi          30. 8.            2 Plenarvorträge

                                   Sektionssitzungen

Do          31. 8.           Sektionssitzungen

                                   Rahmenprogramm

                                   Schlussfeier

Fr           01. 9.           Abreise (oder Begleitprogramme)

 

 

9. Anmeldung (voraussichtlich ab August 2005)

Zur Anmeldung ist das vorliegende Anmeldeformular auszufüllen und bis Ende Dezember 2005 an das Organisationskomitee der Asiatischen Germanistentagung bei der Koreanischen Gesellschaft für Germanistik zu schicken. Die TeilnehmerInnen aus Japan und China werden gebeten, sich über ihren jeweiligen Verband anzumelden. Die Anmeldung soll grundsätzlich per E-Mail, kann aber auch per Post zugeschickt werden.

 

Die Adresse lautet:

 

Frau Prof. Dr. Yun-Young Choi

Organisationskomitee der Asiatischen Germanistentagung 2006 Seoul, KGG

c/o Dept. of German Language & Literature, College of Humanities

Seoul National University

Shinrim-dong San 56-1, Kwanak-ku

151-742 Seoul, Korea

E-Mail: melusine@snu.ac.kr

 

 

10. Teilnahmegebühren

Für fest angestellte WissenschaftlerInnen wird pro Person ein Pauschalbetrag von 150,000 Won (oder 150,- US$ bzw. 15,000 Yen) als Teilnahmegebühren entrichtet. Für Lehrbeauftragte und Studierende gilt ein ermäßigter Tarif von 100,000 Won (100,- US$ bzw. 10,000 Yen). Von einer Begleitperson wird ein Pauschalbetrag von 100,000 Won (100,- US$ bzw. 10,000 Yen) entrichtet. In den Teilnahmegebühren sind enthalten: Verpflegung für vier Tage vom Nachmittag 28. bis 31. August (außer dem Frühstück), Druckkosten und andere Nebenkosten. Wir hoffen weitere Kosten für Transport und Rahmenprogramme übernehmen zu können; bei bestimmten Kulturprogrammen wird aber eine Kostenbeteiligung seitens der TeilnehmerInnen erforderlich sein. Die Hotelkosten sind in den Gebühren nicht enthalten.

 

11. Unterkunft

Gäste aus dem Ausland werden im Gästehaus der Seoul National University, Hoam Faculty House, untergebracht. Ein Einzel- bzw. Doppelzimmer (twin oder double) kostet hier ohne Frühstück 72,000 oder 103,500 Won.

 

 

III. Themenbeschreibung

 

Angesichts der internationalen Entwicklung scheint es auch für die Germanistik in Asien längst an der Zeit zu sein, eine kulturwissenschaftliche Erweiterung sowohl ihres Gegenstandsbereichs als auch ihres theoretischen und methodischen Bezugsrahmens auf internationaler Ebene öffentlich und ohne zurückhaltende Umschreibung zu thematisieren. Ohne auf die Begrifflichkeit von Kultur und Kulturwissenschaft hier näher eingehen zu können, ließe sich unser Vorschlag, ‚Kulturwissenschaft(en)’ in den Mittelpunkt der Asiatischen Germanistentagung 2006 zu stellen, etwa in dreifacher Hinsicht begründen.

 

1. Zum einen ist die kulturwissenschaftliche Orientierung der Germanistik bereits weltweit zur Praxis geworden; dies wurde z. B. auf dem Weltkongress der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) wiederholt offenbar. Auf ihrem 10. Weltkongress in Wien (2000), der unter dem Motto Zeitwende – Die Germanistik auf dem Weg vom 20. ins 21. Jahrhundert stand, hatten sich etwa 90 Titel mit dem Thema Kulturwissenschaft befasst, die dann in zwei Bänden der Kongressakten zusammengestellt unter dem Titel Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft erschienen sind. Überdies gab es auf der Wiener Tagung einzelne Sektionen zu Themen, die für Kulturwissenschaft(en) und somit auch für die kulturwissenschaftliche Germanistik von zentraler Bedeutung sind: Geschlechterforschung, Wissenschafts­geschichte, Medien, New Philology und Psychologie. Der 11., Pariser Kongress der IVG, der im Sommer 2005 unter dem Generalthema Germanistik im Konflikt der Kulturen stattfindet, verfolgt offenbar eine ähnliche Stoßrichtung. Auch in Asien ist die Notwendigkeit der kulturwissenschaftlichen Erweiterung der Germanistik längst erkannt worden: Spätestens seit Mitte der 1990er Jahre wird über kulturwissenschaftliche Paradigmen immer intensiver diskutiert, und zwar nicht nur in der Germanistik. Ein beachtlicher Teil der geisteswissenschaftlichen Tagungsbeiträge und Forschungsprojekte, die z.B. in Korea in jüngster Zeit veröffentlicht bzw. gefördert werden, ist stark kulturwissenschaftlich orientiert. Das Bedürfnis nach einer neuen Orientierung der Germanistik ist dabei nicht von heute auf morgen oder erst durch raschen Rückgang der Studierendenzahl entstanden; vielmehr wird von der Auslandsgermanistik wie wohl von jeder fremdsprachlichen Philologie von vornherein erwartet, eine zentrale Rolle beim universitären Grundstudium sowie bei der internationalen Kulturvermittlung zu spielen, also eine Art vergleichende Kulturwissenschaft im weitesten Sinne zu betreiben.

 

2. Seit Jahrzehnten haben viele Germanistische Institute in den USA ihre Legitima­tionskrise dadurch zu überwinden versucht, dass sie ihre Fachbezeichnung von German Language and Literature in German (Cultural) Studies umbenannt und dementsprechend ihre Forschungsschwerpunkte zunehmend auf Kulturstudien verlegt haben. Diese kulturalistische Wende (cultural turn) amerikanischen Typs konnte und kann für fremdsprachliche Philologien in Asien, vor allem für die Germanistik, nicht ohne Auswirkung bleiben, zumal sie zusammen mit den bereits in den 1960er Jahren in Großbritannien entstandenen Cultural Studies auch in den deutschsprachigen Ländern einen entscheidenden Anstoß zur Etablierung einer kulturwissenschaftlich orientierten Literaturwissenschaft gegeben hat. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass sich die angloamerikanischen Paradigmen wie Cultural Studies, Gender Studies, Postcolonial Studies, New Historicism usw. nicht immer mit den Hauptthemen und Kategorien der deutschen Versuche decken. In Deutschland führten übrigens erst die seit Beginn der 1990er Jahre öffentlich geförderten Reforminitiativen zur Umstruktuierung der Geistes- in Kulturwissenschaften zu einer sichtbaren Revision innerhalb der Germanistik. Auf ihrer Suche nach Vorbildern befand sich die Germanistik in Asien also zunächst gewissermaßen in einem Dilemma: Während sie allein sprachlich nach wie vor weitgehend auf die althergebrachte Disziplin Germanistik der deutschsprachigen Länder angewiesen ist, kamen neue Anregungen nicht so verbindlich von der Fachgermanistik wie von einzelnen ForscherInnen und Instituten, die sich ihrerseits, wenn sie überhaupt von der Germanistik ausgegangen sind, von dieser institutionell verabschiedet haben. Diese Schwierigkeit scheint nunmehr weitgehend verschwunden zu sein. In den germanistischen Lehr- und Forschungsplänen fast jeder deutschen, österreichischen und schweizerischen Universität finden sich zunehmend kulturalistische Teile, die auch für die asiatische Germanistik ergiebig sein können. Die ‚Wende’ setzt sich offenbar auch institutionell durch, indem immer mehr kulturwissenschaftliche Lehrgänge und Institute neu eingerichtet werden. Angesichts dieser Lage erscheint es angebracht, auf unserer Tagung nicht nur über gängige Paradigmen der Kulturwissenschaft(en) zu diskutieren, sondern auch die Möglichkeiten der Institutionalisierung einer kulturwissenschaftlichen Germanistik in Asien womöglich anhand bisheriger regionaler sowie überregionaler Erfahrungen zu überprüfen.

 

3. Die Hauptproblematik der Kulturwissenschaft(en) besteht bekanntlich darin, dass der dort geförderte Generalismus zu einem unwissenschaftlichen Dilettantismus führen kann. Allein aus diesem Grund wäre Kulturwissenschaft im Singular als inter- und transdisziplinär angelegtes Einzelfach, das sich z.B. in Berlin bereits ruhmreich etabliert hat, kaum eine institutionell anzustrebende Lösung für die Germanistik in Asien. Bei allen Unterschieden in den einzelnen Ländern ist die asiatische Germanistik als eine universitäre Fachdisziplin, auch wenn sie sich kulturwissenschaftlich erweitern oder umgestalten wollte, weiterhin an etwa vier Vorgaben gebunden: Deutschunterricht, Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Landeskunde. Im Rahmen dieser tradierten Arbeitsfelder wollen wir die Profile der Fachdisziplin Germanistik schärfen und gleichzeitig eine kulturwissenschaftliche Perspektivierung vorantreiben, ohne dabei die Bedeutung bisheriger Forschungsergebnisse zu schmälern, die vor allem in den amerikanisch geprägten Gender Studies vorbildlich erzielt worden sind.

 

Vorzuschlagen wären in diesem Sinne drei Ansatzpunkte, die bei der Aufstellung einzelner Sektionsthemen zu berücksichtigen sind. Erstens sollte die Widersprüchlichkeit zwischen Interdisziplinarität und Fachautonomie zuallererst für unsere eigene Situation, und zwar durch Aufhebung der oft unkritisch nachgeahmten Trennung von Sprach- und Literaturwissenschaft sowie von Textanalyse und Performanz gelöst werden. Die linguistische Dichotomie oder Einheit von langue und parole, Kompetenz und Performanz bzw. Sprach- und Sprechakttheorie ließe sich, wie es auch in der bisherigen Forschung vielfältig geschehen ist, auf das Verhältnis zwischen Text und Performanz wie etwa Drama und Theater, literarischem Werk und dessen Rezeption und ferner auf die analog binären Aspekte der gesamten Kultur übertragen. Zweitens könnte in Bezug auf die Thematik von Alterität und Interkulturalität die asiatische Tradition noch stärker als bisher herangezogen werden. Bei unserer Tagung geht es ja im Grunde um die Frage, was für Chancen und Nutzen aus der weltweiten, sei es aus der regionalen oder internationalen, kulturwissenschaftlichen Orientierung der Germanistik speziell für Asien wahrzunehmen, neu zu entdecken und in die Praxis umzusetzen sind. Drittens dürften die von der historischen Anthropologie geprägte Metapher ‚Kultur als Text’ sowie der darauf basierende philologische Glaube an die ‚Lesbarkeit der Kultur’ – unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Performativität der Kultur – als ein zentraler Ausgangspunkt in Anspruch genommen werden, denn: Sind nicht gerade die Sprach- und die Literaturwissenschaft prädestiniert und am besten vorbereitet für semiotische, strukturalistische und hermeneutische Kulturforschungen?

Im Rahmen dieser drei kulturalistischen Perspektiven – Inter- und Transdisziplinarität, Inter- und Multikulturalität sowie Textualität und Performativität der Kultur – schlagen wir folgende einzelne Themen vor, die an konkreten Beispielen zu beleuchten wären:

 


Sektionsthemen

 

(Die aktuellen Tagungssektionen werden erst später unter Berücksichtigung der eingegangenen Anmeldungen festgelegt.)

 

1.          Kulturwissenschaftliche Umorientierung der Germanistik

1.1         Theoriebildungen zwischen Werkimmanenz und Kulturwissenschaft

1.2         Linguistische und kulturelle Wende (linguistic und cultural turn)

1.3         Kulturwissenschaftliche Diskurse und ihre Aufnahme in Asien

1.4         Interdisziplinäre Erweiterung der Landeskunde

1.5        Germanistik und Nationalphilologie in Asien

1.6         Umstrukturierung des Fachstudiums Germanistik

(Germanistik und/oder/als Kulturwissenschaft)

 

2.           Alterität und Interkulturalität

2.1         Übersetzung als Kulturvermittlung

2.2         Wechselseitige Übersetzung der Literatur von Ost und West

2.3         Übersetzungswissenschaft in der Fachgermanistik

2.4        Kulturalistische Lektüre der Reiseliteratur

2.5         Transfer und Austausch von Theater, Film, Tanz und Musik

2.6         Universalien und/oder Konflikte der Kulturen

              (Identität und Differenz, Rasse und Nation usw.)

 

3.          Textualität und Performativität

3.1         Philologische und anthropologische Ansätze des Kulturlesens

3.2         Volks- und Kunstlyrik

3.3         Mythos, Sage und Märchen

3.4         Drama und Theater

3.5         An Körper und Bild orientiertes Theater

3.6         Rituale, Theater und Festivals

3.7         Theatralität des Festivals

3.8         Weinen und Lachen (im Theater und Film)

3.9         Hoch- und Popkultur

 

4.          Gender, Figuren, Performanz

4.1.        Redefiguren - Figurenrede: weiblich und/oder männlich

4.2.        Weibliche und männliche Körper:

Körperzeichen oder Zeichenkörper

4.3.       Der dritte Körper: Überschreitung der Genderdichotomie?

             (Maskerade, Androgyne, Transsexualität) 

 

5.          Erinnerung und Gedächtnis

5.1         Erinnern und Vergessen im Kulturprozess

5.2          Geschichte als Erinnerung: Memoiren-Literatur

(Geschichtsroman und Geschichtsdrama)

5.3         Biographisches Erzählen

5.4         Geschichts- und Literaturgeschichtsschreibung

5.5         Technische Gedächtnismedien

 

6.           Medien, Technik und Natur

6.1         Medien und Kommunikation

6.2        Medialität der Literatur und Kunst

6.3        Poesie und Malerei

6.4         Medienspezifische Literaturforschung

6.5         Computerphilologie

6.6         Ökologie, Natur und Technik

6.7         Technik und Macht

 

7.           Sprache und Kultur

7.1         Sprach- und Kulturraum

7.2         Medienwandel und Sprachwandel

7.3        Die Sprache(n) der Höflichkeit

7.4         Jugendkultur und -sprache

7.5        Sprachkontakt, -vergleich, -variation

7.6        Zeichen, Sprache und Verhalten

 

8.          Kultur im DaF-Unterrricht

8.1         Kulturvermittlung in DaF-Lehrwerken

8.2         Landeskunde und Interkulturelles Lernen/Lehren

8.3         Curriculare Einheiten zur Kulturvermittlung

im universitären DaF-Unterricht

8.4         Materialien und Medien im DaF-Unterricht

8.5         Lernziele zur Kulturvermittlung im universitären DaF-Unterricht

8.6         Interkulturalität als unerreichbares Ziel im DaF-Unterricht?

 

9.          Freie Themen